Unsere Projekte

Stärkung der Gemeinschaften

SENEGAL - Kolda

PACOPE Kolda

  • Objectif du Programme
  • Situation der Kinder
  • SOS in Senegal
  • Finanzierung

Objectif du Programme


Comme leur nom l’indique, les nouveaux Programmes d’Accompagnement Communautaire pour la Protection de l’Enfant (PACOPE) s’attachent aux Droits de l’Enfant et en particulier à ses Droits de Protection. Fondamentalement, leur clé de voûte est le respect des droits de survie et de développement des enfants et des adolescents (nutrition, santé, conditions de vie décente, éducation et loisirs), leur protection contre toutes les formes de violences, abus, exploitation et négligence ainsi que l’affirmation de leur droit à la participation : chaque enfant a le droit à exprimer son opinion et à s’impliquer dans les décisions qui concernent sa vie.

Les familles, les communautés et les autorités sont toutes parties prenantes de ces programmes qui visent la mise en place d’une société capable de répondre seule aux problèmes de vulnérabilité et d’établir des mécanismes de prévention. Partout où le programme est implémenté, associations locales, comités de protection de l’enfant, ONG et autorités nationales, régionales et locales figurent comme partenaires actifs. Si les contextes varient d’un lieu à un autre, les PACOPE ont un même objectif : l’amélioration de la situation des familles pour une plus grande résilience, le renforcement continu de la communauté, la mise en œuvre de la protection des enfants à tous les niveaux afin de leur permettre de se développer dans un milieu sain, protecteur et porteur et d’y jouer un rôle actif.

Pour y parvenir, les activités mises en œuvre s’articulent autour de trois grands axes : la protection de l’enfant et de l’adolescent (pilier principal), le renforcement économique et le développement des capacités et des compétences de tous les acteurs concernés. L’approche est participative et les activités évolutives.

Situation der Kinder


Die Kinderarbeit ist in weiten Teilen Afrikas ein wachsendes Problem. Die International Labour Organisation (ILO) geht davon aus, dass die Zahl der Kinderarbeiter um mindestens eine Million Kinder pro Jahr ansteigen wird, wenn die derzeitigen wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen nicht verbessert werden.

Schätzungen zufolge gibt es etwa 100.000 senegalesische Straßenkinder, die um Nahrung und Geld betteln, um zu überleben. Allein in Dakar betteln geschätzte 7.600 in den Straßen der Stadt. Ca. 35% aller Kinder zwischen 7 und 17 Jahren müssen Kinderarbeit verrichten. Die meisten Kinder arbeiten in der Landwirtschaft, der Viehzucht und der Forstwirtschaft.

Im Senegal leben 520.000 Waisenkinder, die einen oder beide Elternteile verloren haben. Unter ihnen sind 19.000 Aidswaisen. Etwa 50.000 Jungen sind im Senegal als "Talibés" bekannt - das sind Jungen, die traditionelle Koranschulen besuchen. Viele dieser Jungen müssen fast den ganzen Tag für ihre Lehrer betteln gehen und werden leichte Opfer von Ausbeutern. Obwohl die Lehrer einige dieser Schulen heftig dafür kritisiert worden sind, dass sie ihre Kinder zum Betteln auf die Straße schicken, ist diese Praxis auch heute noch verbreitet. Die religiöse Erziehung ist oft eng mit wirtschaftlicher Ausbeutung verknüpft. Die senegalesischen Behörden sind in die Kritik geraten, weil sie nichts zur Bekämpfung dieser Missstände unternehmen. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen versucht die Regierung, eine Konfrontation mit den mächtigen religiösen Führern des Landes zu vermeiden.

Westafrika ist von einer der weltweit niedrigsten Einschulungsquoten von Mädchen gekennzeichnet. Obwohl sich die Lage im Senegal merklich verbessert hat, besteht die größte Schwierigkeit darin, den Mädchen einen dauerhaften Schulbesuch zu ermöglichen, wenn sie erst einmal eingeschult sind. Tausende von Mädchen müssen als Hausangestellte arbeiten, sobald sie alt genug und körperlich dazu in der Lage sind. Daher werden sie häufig aus der Schule genommen, um in privaten Haushalten zu arbeiten. Die Kindersterblichkeitsrate des Senegal ist seit den 90er Jahren deutlich gesenkt worden - während im Jahr 1990 die Sterblichkeitsrate der Kinder unter fünf Jahren noch bei 151 pro 1.000 Lebendgeburten lag, ist sie mittlerweile auf 93 gesunken. Dennoch werden nach wie vor viele Kinder mit Untergewicht geboren, und nahezu 20% aller Kinder unter fünf Jahren leiden an Mangelernährung. In den ländlichen Regionen werden viele Geburten nicht durch ausgebildetes medizinisches Personal betreut. Während HIV/AIDS in vielen anderen afrikanischen Ländern ein großes Problem darstellt, ist die Prävalenzrate der Erwachsenen im Senegal mit 0,9 Prozent vergleichsweise niedrig.

SOS in Senegal


In den 70er Jahren wurde die Idee geboren, das Konzept von SOS-Kinderdorf auch im Senegal einzuführen. Im Jahr 1976 wurde der nationale Verein gegründet und nur ein Jahr später konnte 1977 das erste SOS-Kinderdorf eröffnet werden.

Angesichts der schlechten medizinischen Infrastruktur entschloss sich die Organisation im Jahr 1984 zum Bau einer Mutter-Kind-Klinik in der Region um Kaolack. SOS-Kinderdorf hat auch eine Reihe von SOS-Nothilfeprogrammen ins Leben gerufen, um Kinder und Jugendliche in Not mit Nahrung, Medikamenten und Unterrichtsmaterialien zu versorgen.

Aufgrund des steigenden Armutsniveaus hat die Organisation ein SOS-Familienstärkungsprogramm ins Leben gerufen, um vom Verlust der familiären Fürsorge bedrohten Kindern Schutz zu gewähren. Derzeit unterstützt SOS-Kinderdorf senegalesische Kinder und Jugendliche an fünf verschiedenen Standorten durch Kindertagesstätten, Schulen, Berufsbildungszentren und medizinische Zentren. Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder nicht länger bei ihren Familien bleiben können, finden liebevolle Aufnahme in einer familiennahen Umgebung, der SOS-Kinderdorf-Familie.
 
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Finanzierung


Dieses Programm ist Teil unseres fünfjährigen Rahmenvertrages (2017-2021), der am 18. Januar 2017 mit dem Außenministerium (Direktion für Entwicklungskooperation) unterschrieben wurde. Damit wir auch weiterhin unsere Arbeit nachhaltig fortführen können, brauchen wir Ihre Unterstützung.